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Neuerdings wird die Möglichkeit einer zeitlich veränderlichen Lichtgeschwindigkeit übrigens auch von anderen Wissenschaftlern erwogen. So haben Andreas Albrecht von der University of California in Davis, John Barrow von der Universität Cambridge und Joao Magueijo vom Imperial College in London vor kurzem die VSL-Theorie (varying-speed-of-light theory) entwickelt, die ebenfalls eine zeitlich abnehmende Lichtgeschwindigkeit postuliert
[15], S. 42:
„ ... die vielversprechendste und provokanteste Alternative (zum Inflationsmodell) ist wohl die Theorie der veränderlichen Lichtgeschwindigkeit oder VSL-Theorie ..“

Modell-Kosmos im „Jetztzeit“-Maßstab

Aus den Feldgleichungen der ART hat Einstein für ein flaches expandierendes Universum (Einstein-de-Sitter-Universum) die Beziehung abgeleitet [16], S. 107ff  (Bild 2):
             (6)
(  = Kopplungskonstante der Feldgleichungen der ART, r = mittlere Massendichte des Universums,
h = H/c = 1/ tH c = 1/R =  Hubble- Expansion)1)
Anmerkung: Das inflationsgestützte Urknallmodell postuliert, dass die gesamte Materie schon im sehr frühen Universum entstanden ist und seither konstant blieb. Falls dies richtig wäre, müsste die Größe h in Gleichung (6) wegen
k = konstant, M = konstant und r ~ R -3 der Beziehung h ~ R -3/2  (h2 ~ R -3) gehorchen, was logisch nicht nachvollziehbar ist. Wie die nachstehenden Ausführungen zeigen, lässt sich diese Unstimmigkeit aber auf ganz natürliche und überraschende Weise beheben.
Durch Umformen von Gl. (6) erhält man
                    (7)
(G = Gravitationskonstante, M = Gesamtmasse des Universums, R = Radius desUniversums,
c = Vakuum-Lichtgeschwindigkeit)
Was auffällt ist, dass diese Beziehung auch für ein schwarzes Loch gilt, wenn für R der Schwarzschildradius Rs und für M die Masse des schwarzen Loches Ms eingesetzt werden
(GMs/Rs c2 = ½). Die Expansionsgeschwindigkeit des Universums  muss also mindestens der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit c entsprechen, um dem Gravitationskollaps zu einem universalen schwarzen Loch zu entfliehen.
1)nähere Erläuterungen hierzu siehe Anhang II
 
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