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Verknüpfung von Zeit und Lichtgeschwindigkeit

Nach den bisherigen Ergebnissen würde die Lichtgeschwindigkeit mit fortschreitender Zeit t abnehmen, was - bei oberflächlicher Betrachtung - gegen das Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit verstößt.
Aber: Eine „universelle Naturkonstante“ ist dadurch definiert, dass ihr Messwert an jedem Ort und zu jeder Zeit stets gleich groß ist und dass sie nur empirisch und nicht mit Hilfe einer Theorie bestimmt werden kann. Durch die Wahl eines geeigneten Zeitparameters lässt sich die Lichtgeschwindigkeit mit dieser Definition in Einklang bringen. Oder wie Einstein es ausdrückte [16], S. 30: „Man kann zur Vervollständigung der Zeitdefinition das Prinzip von der Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit benutzen.“
In der speziellen Relativitätstheorie (SRT) musste die Newtonsche „absolute“ Zeit letztlich aufgegeben werden, weil sie mit dem durch die Beobachtung bestätigten Axiom, dass die Lichtgeschwindigkeit eine universelle Naturkonstante ist, nicht zu vereinbaren war. Die Zeit der SRT ist aber nicht die Zeit der ART. Könnte es sein, dass in der ART der Zeitbegriff abermals modifiziert werden muss? J. D. Barrow vermutet, dass es in der relativistischen Kosmologie (ART) doch die absolute Zeit gibt [17], S. 362. Er stellt auch Überlegungen an mit welchen Uhren man eine „kosmische“ Zeit, die bis zum Urknall zurückreicht, erfassen könnte und schlägt eine Krümmungsuhr vor, welche die Veränderung der Geometrie des Weltalls misst. Am Ende kommt er aber dann doch zu einem eher resignierenden Fazit [17], S. 483:
„Die Frage, ob es einen eindeutigen absoluten Standard für die Zeit gibt, die global durch die innere Geometrie der Welt definiert ist, stellt ein großes ungelöstes Problem der Kosmologie dar. Bis wir die Antwort kennen, werden wir nicht wissen, was die Singularitäten der Raumzeit physikalisch bedeuten oder wie wir die Frage beantworten sollen, ob das Weltall ein endliches Alter hat oder ewig dauert.“
Auch Paul Davies ist skeptisch [7], S. 329: „Wir haben bei der Lösung des Rätsels Zeit noch einen langen Weg vor uns.“
Trotz dieser Bedenken wird hier der Versuch unternommen, eine absolute kosmische Zeit zu definieren. Zunächst aber soll rein formal vorgegangen werden, wobei die Newtonsche Zeit t weiterhin als Zeitparameter verwendet wird.

Materie und „Gravitationskonstante“

     Aus (2), (4) und (7) folgt:
     GM = konst.         (8)

 Da bisher kein physikalisches Ereignis bekannt ist, das am Energieerhaltungssatz zweifeln lässt, wird postuliert, dass
E = Mc2 = konst. sei. Mit c ~ t -1/3 ergibt sich damit für die Gesamtmasse des Universums
 M ~ t 2/3 ~ R             (9)      und für die „Gravitationskonstante“
G ~ M -1 ~ R-1 ~ c2 ~ t -2/3        (10)
 
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