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Interessanterweise kommt H. J. Fahr
durch Überlegungen, die sich auf ein Gedankenexperiment stützen,
das schon 1921 von Thirring veröffentlicht wurde, ebenfalls auf die
in Beziehung (15) formulierte Proportionalität, nämlich
[5], S. 206:
„... dass mit einer Verdoppelung
aller metrischen Abstände im Weltall auch eine Verdoppelung der effektiven
Weltmasse einhergehen sollte!“
Welcher Mechanismus der kontinuierlichen
Neubildung von Materie zugrunde liegt, ist bis heute allerdings nicht ganz
geklärt. Paul Davies bemerkt hierzu [18], S. 53/54:
„Im Labor können Teilchen
mit hoher Geschwindigkeit aufeinanderprallen, und es erscheinen dann vier,
wo zuvor nur zwei waren. Der "Preis" für die Entstehung der neuen
Teilchen ist die Verminderung der Geschwindigkeit der beiden ursprünglichen.
Die Umwandlung von nicht greifbarer Bewegung in etwas, das man berühren
kann, kommt der Vorstellung der Schöpfung aus dem Nichts sehr nah.“
Warum sollte, was im Labor eindeutig
nachgewiesen wurde, nicht auch anderswo im Universum stattfinden? Es gibt
somit kein stichhaltiges Argument, welches die Hypothese
c ~ t -1/3 ®
M ~ t 2/3, (E = Mc2
= konstant) verbieten könnte!
Auch die Idee von einer zeitlich
abnehmenden „Gravitationskonstante“ G ist nicht neu. Paul Dirac und Pascual
Jordan entwickelten schon vor Jahrzehnten eine Theorie, die auf der ART
aufbaut, die „Gravitationskonstante“ jedoch als eine mit der Zeit abnehmende
Größe betrachtet [19], S. 228:
„Daraus würde eine stetige
Zunahme der gesamten Weltmasse resultieren. An einer plausiblen Erklärung
der Neubildung von Materie ist diese Theorie bisher gescheitert.“
Dazu ist anzumerken, dass die Alternative
– eine spontane Entstehung der gesamten Materie kurz nach dem Urknall –
weder plausibler noch eleganter ist. Es gab ernst zu nehmende kosmologische
Modelle neben der Urknalltheorie z.B. die Steady-State-Theorie, die ebenfalls
eine fortwährende Neubildung von Materie verlangten.
In Abschnitt 4.4. wird auf die Dirac’sche
Hypothese noch näher eingegangen.
Aus (9) und (2) erhält man
für die mittlere Massendichte des Universums schließlich noch
r ~ t
-4/3 ~ R- 2 (11)
Wie man erkennt, ergibt sich daraus
die Konsistenz der von Einstein abgeleiteten Beziehung in Gl. (6) auf ganz
natürliche Weise (r ~
R-2 , h2 ~
R-2 (!).
Abhängigkeit
wichtiger kosmischer Größen vom Jetztzeit-Maßstab
Die Abhängigkeiten R(t), M(t),
c(t) und G(t) sind in Bild 4 auf S. 16 dargestellt. Bild 5 auf S. 16 gibt
den quantitativen Verlauf für ein Weltalter von 15 . 109
Jahren wieder.
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