Schon Ernst Mach hielt es für
möglich (und notwendig), dem Begriff einer absoluten Zeit einen direkten,
beobachtbaren Sinn zu geben [20], S. 25. „Mach hat vermutet, dass als
Maß für die absolute Zeit die „Entropie des Weltalls“ dienen
könnte“ und weiter [20], S. 33: „Das durch diese absolute Zeit
bestimmte Zeitmaß wäre dann nicht mehr durch optimale Erklärungsmöglichkeiten
vor anderen Zeitmaßen ausgezeichnet, sondern durch reale Zustandsänderungen
(Entropiezunahme, Expansion usw.) des Kosmos.“
Die Existenz einer durch kosmische
Vorgänge definierten absoluten Zeit wurde übrigens nicht nur
von Ernst Mach, sondern später auch von anderen Wissenschaftlern in
Erwägung gezogen, wie die nachstehenden Zitate zeigen. [17], S. 481:
„Wie können wir wissen,
daß es nicht ein grundlegendes Zeitmaß gibt, das mit dem Weltall
insgesamt verknüpft ist?“ Paul Davies wird noch konkreter [7],
S. 212: „Kann man nicht die Expansion des Universums selbst als Uhr
verwenden?“
. Tatsächlich findet man im
Weltradius R bzw. in der Weltmasse M genau die richtigen Parameter für
die Definition einer kosmischen Uhr, welche die Lichtgeschwindigkeit c
=
~ t
-1/3 stets als konstante Größe misst. Ausgedrückt
durch diese Parameter, erhält man für die kosmische Zeit t
die
bemerkenswerte Proportionalität :
t
~ R ~ M ~ t 2/3
(14)
|
|