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4. Die „Kosmische Zeit-Hypothese“ (KZH) und ihre Konsequenzen

Alle bisherigen Überlegungen lassen sich in einem konsistenten Gedankengebäude, der „Kosmische Zeit-Hypothese“ (KZH) zusammenfassen (Bild 9). Ihre wissenschaftliche Legitimation ist daran zu messen, welche neuen Erkenntnisse sie für unser physikalisches Weltbild liefert. Das aus kosmologischer Sicht wichtigste Ergebnis der KZH ist, dass sie für die Hauptprobleme der Urknalltheorie (Problem des Horizontes, der Galaxienbildung, der Flachheit und des Weltalters) einfache und überzeugende Lösungen anbietet. Darüber hinaus gibt sie interessante und überraschende Antworten auch auf andere grundlegende Fragen im Grenzbereich zwischen Kosmologie und Elementarteilchenphysik, wie z.B. dem Problem der kosmologischen Konstante, der Supersymmetrie der Naturkräfte, der Hypothese der Großen Zahlen von Paul Dirac und der Theorie der Erdexpansion von Pascual Jordan.

Bild 9: Die kosmische Zeit- Hypothese KZH
 
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