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Warum aber ist die von der Quantenfeldtheorie
geforderte Vakuumenergiedichte so extrem groß und absolut unvereinbar
mit der Beobachtung. Auch darauf gibt die KZH eine Antwort:
In den existierenden Quantenfeldtheorien
divergiert die Vakuumenergie in der Regel (Ultraviolettdivergenz). Man
schneidet deshalb bei der Integralbildung die Divergenz bei der Planck-Skala
(EPL »
1019GeV, tPL
= 10 -43s) ab [10], S. 128
Dies wäre aber nur zulässig,
wenn man davon ausgeht, dass L
eine konstante, zeitunabhägige Größe ist, was nach Gl.
(19) nicht zutrifft!
Bestimmt man nun auf der Grundlage
der KZH die Energiedichte des Vakuums zur Planck-Zeit (tPL»
10 -43s) und setzt diese in Relation zur
heutigen Vakuumenergiedichte, dann erhält man das erstaunliche Resultat
(siehe auch (5) und (11)):
(20)
Mit t1/tPL»
10
60 (Bild 4) ergibt sich:
ePL»
e1.
10 120
(21)
Das ist genau die Diskrepanz,
[10], S. 128: „.. die von manchen Physikern als ein grundlegendes Problem
angesehen wird.“
Im Gegensatz zur Quantenfeldtheorie
ist die KZH in der Lage, die kosmologische Konstante nicht nur begrifflich
neu zu definieren, sondern auch einen Zahlenwert zu berechnen, der mit
der Beobachtung übereinstimmt. Die Größe L
hat somit eine völlig andere physikalische Bedeutung, als manche Kosmologen
dies gerne hätten, um damit die Probleme der flachen Raumzeit und
des Weltalters lösen zu können [27], S. 38ff.
Arthur Eddington, der einmal
sagte [7]:
„Ich bin ein Detektiv auf der
Suche nach einem Verbrecher – der kosmologischen Konstante. Ich weiß,
daß es ihn gibt, aber ich weiß nicht, wie er aussieht.“,
wäre über das hier vorgestellte „Fahndungsergebnis“ sicher überrascht
gewesen.
Am Beispiel der kosmologischen Konstante
wird übrigens deutlich, auf welche Irrwege die Physik geraten kann,
wenn sie sich auf rein mathematische Formalismen stützt.
Einstein hat die kosmologische Konstante
L
einst eingeführt, weil sie für die Stabilisierung des von ihm
postulierten statischen Universums notwendig erschien und weil sie aus
der Sicht der ART nicht verboten war. Eine auf ein grundlegendes Prinzip
sich stützende physikalische Notwendigkeit dafür gab es nicht.
Nachdem durch Arbeiten von Friedmann und die Entdeckung der Rotverschiebung
durch Hubble nachgewiesen war, dass das Universum nicht statisch ist, sondern
expandiert, distanzierte sich Einstein wieder von seiner ad hoc – Entscheidung,
weil sie zu einer Verkomplizierung seiner Theorie führte, [16], S.
110: „welche deren logische Einfachheit bedenklich minderte“. Seine
Meinung war außerdem: [16], S.126: „Würde die Hubble-Expansion
bei Aufstellung der allgemeinen Relativitätstheorie bereits entdeckt
gewesen sein, so wäre es nie zur Einführung des kosmologischen
Gliedes gekommen. Es erscheint nun a posteriori umso ungerechtfertigter,
ein solches Glied in die Feldgleichungen einzuführen, als dessen Einführung
seine einzige ursprüngliche Existenzberechtigung – zu einer natürlichen
Lösung des kosmologischen Problems zu führen – einbüßt.“
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