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Trotzdem überlebte die kosmologische Konstante in ihrer ursprünglichen mathematischen Formulierung als Maß für die Vakuumenergiedichte! Dieses formale „Festkleben“ an einem durch Einsteins Notsituation bedingten mathematischen Ausdruck, hat m.E. mit dazu beigetragen, dass die Vakuumenergiedichte bis heute als konstante Größe betrachtet wurde, wofür es eigentlich keinen physikalisch plausiblen Grund gibt.
Erst über den Umweg eines neuen physikalischen Prinzips – der KZH – gelingt es offensichtlich, die formal „festgefahrene“ Situation, in der sich die kosmologische Konstante befindet, zu überwinden.

4.3     Vereinigung der Gravitationskraft mit der starken Kernkraft

Aus der KZH ergeben sich einige interessante Zusammenhänge zwischen starker Kernkraft und Gravitationskraft, die für die Vereinheitlichung aller Naturkräfte von grundlegender Bedeutung sein könnten.
 Nach der „SUSY“ (Supersymmetrie-Theorie) waren zur Planck-Zeit (tPL »10 -43 s) alle Naturkräfte identisch, d.h. auch die starke Kernkraft und die Gravitationskraft waren gleich groß.
Aus Bild 5 geht hervor, dass das Universum zur Planck-Zeit ziemlich genau die Größe eines Elementarteilchens hatte
(RPL» re » 10 -15 m). Diese auch als „Elementarlänge“ re bezeichnete räumliche Ausdehnung spielt in der Teilchenphysik insgesamt eine bevorzugte Rolle (Yukawa-Radius, Compton-Wellenlänge des Protons, klassischer Elektronenradius)
[28], S. 628.
 Die Elementarlänge re»10 -15 m ergibt sich übrigens auch, wenn man die aus der Jetztzeit-Perspektive betrachtete Lichtgeschwindigkeit zur Planck-Zeit cPL = 3 ·10 28 m/s (siehe Bild 5) mit der (ebenfalls auf Jetztzeit bezogenen) Planck-Zeit multipliziert.  (re = cPL· tPL = 3 · 10 28 · 5 · 10 -44 = 1,5 · 10 -15 m)
Erstaunlich ist weiterhin, dass die Gravitationskonstante und damit auch die Gravitationskraft zur Planck-Zeit um den Faktor
10 41 größer waren als heute (Bild 5). Das bedeutet, dass nach der KZH zur Planck-Zeit die Gravitationskraft und die starke Kernkraft gleich groß waren, genau so wie es die „SUSY“ fordert!
Die Zusammenhänge werden noch aufregender, wenn man die Stärken beider Kräfte mit ihren Reichweiten verknüpft.
 Die starke Kernkraft Fs hat eine Reichweite von re » 10 -15 m (Yukawa-Radius). Ihre Stärke ist, wie erwähnt, um den Faktor 10 41 größer als die der heutigen Gravitationskraft. Die Gravitationskraft FG hat unendliche Reichweite, genauer gesagt, eine Reichweite die das gesamte heutige Universum (R1» 10 26 m) umspannt.
 Wenn man nun beide Kräfte mit ihren Reichweiten re bzw. R multipliziert, erhält man das überraschende Ergebnis (siehe auch Bild 11 auf S. 29)
Fs. re = FG .R                (22)
 
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