4.3 Vereinigung der Gravitationskraft mit der starken Kernkraft
Aus der KZH ergeben sich einige interessante
Zusammenhänge zwischen starker Kernkraft und Gravitationskraft, die
für die Vereinheitlichung aller Naturkräfte von grundlegender
Bedeutung sein könnten.
Nach der „SUSY“ (Supersymmetrie-Theorie)
waren zur Planck-Zeit (tPL »10
-43 s) alle Naturkräfte identisch, d.h. auch die starke
Kernkraft und die Gravitationskraft waren gleich groß.
Aus Bild 5 geht hervor, dass das
Universum zur Planck-Zeit ziemlich genau die Größe eines Elementarteilchens
hatte
(RPL»
re »
10 -15 m). Diese auch als „Elementarlänge“
re bezeichnete räumliche Ausdehnung
spielt in der Teilchenphysik insgesamt eine bevorzugte Rolle (Yukawa-Radius,
Compton-Wellenlänge des Protons, klassischer Elektronenradius)
[28], S. 628.
Die Elementarlänge re»10
-15 m ergibt sich übrigens auch, wenn man die aus der
Jetztzeit-Perspektive betrachtete Lichtgeschwindigkeit zur Planck-Zeit
cPL = 3 ·10 28
m/s (siehe Bild 5) mit der (ebenfalls auf Jetztzeit bezogenen) Planck-Zeit
multipliziert. (re = cPL·
tPL = 3 · 10
28 · 5 · 10 -44
= 1,5 · 10 -15 m)
Erstaunlich ist weiterhin, dass
die Gravitationskonstante und damit auch die Gravitationskraft zur Planck-Zeit
um den Faktor
10 41 größer
waren als heute (Bild 5). Das bedeutet, dass nach der KZH zur Planck-Zeit
die Gravitationskraft und die starke Kernkraft gleich groß waren,
genau so wie es die „SUSY“ fordert!
Die Zusammenhänge werden noch
aufregender, wenn man die Stärken beider Kräfte mit ihren Reichweiten
verknüpft.
Die starke Kernkraft Fs
hat eine Reichweite von re »
10 -15 m (Yukawa-Radius). Ihre Stärke
ist, wie erwähnt, um den Faktor 10 41
größer als die der heutigen Gravitationskraft. Die Gravitationskraft
FG hat unendliche Reichweite, genauer gesagt,
eine Reichweite die das gesamte heutige Universum (R1»
10 26 m) umspannt.
Wenn man nun beide Kräfte
mit ihren Reichweiten re bzw. R multipliziert,
erhält man das überraschende Ergebnis (siehe auch Bild 11 auf
S. 29)
Fs.
re
=
FG
.R
(22)
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