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Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gleichheit
von N1 = N2
kein Zufall ist, nimmt also mit der KZH gegenüber der Dirac-Hypothese
noch deutlich zu. Ein Grund mehr, sich mit der KZH intensiv auseinanderzusetzen.
Inzwischen wurde die Dirac-Hypothese
durch Messungen widerlegt. [17], S. 539/540:
„Bis heute haben wir keine Hinweise
darauf, dass die Schwerkraft im Laufe der Zeit schwächer wird. Die
Viking-Missionen zum Mars haben ergeben, dass die Schwerkraft, falls sie
sich im Laufe der Geschichte ändert, während der gesamten 15
Mrd. Jahre langen Geschichte des Weltalls höchstens um 1 % geschwankt
haben kann. Das ist ein Hundertstel des von Dirac vorhergesagten Wertes".
Wenn also allein die „Gravitationskonstante“
eine zeitlich veränderliche Größe wäre, könnte
sich das Universum keinesfalls so entwickelt haben, wie wir es heute beobachten.
Es ist so wie es ist, weil auch alle anderen Grundgrößen der
Natur von der Zeit (t) abhängig sind. Insbesondere sollte man bedenken,
dass die nach der KZH zu erwartende Schwächung des Gravitationsfeldes
infolge einer zeitlich abnehmenden Gravitationskonstante (G ~ t -2/3)
durch die kontinuierliche Neubildung von Materie (M~ t
2/3) kompensiert wird. Dies sollte bei der Auswertung der
von der Viking-Sonde übermittelten Daten berücksichtigt werden.
Möglicherweise ließe sich hier auch ein interessanter Zusammenhang
zum „Machschen-Prinzip“ [24] herstellen.
4.5
Expandierende lokale Strukturen
Die kosmische Expansion ist
eine Eigenschaft des Raumes, die für jeden beliebigen Raumpunkt gleich
ist. Daraus entstand gelegentlich die Vorstellung, alles Existierende müsse
in diese universelle Ausdehnung eingebunden sein. Diese Annahme gilt nur
sehr eingeschränkt. Es gibt viele „Realitäten“, die von der Gravitationskraft
nahezu nicht beeinflusst werden, sondern von anderen Naturkräften,
z.B. Kernkräften und lokal wirkenden elektromagnetischen Kräften
geprägt sind. So kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen,
dass Atome und Elementarteilchen seit der Zeit ihres Entstehens im frühen
Universum ihre Größe beibehalten haben. Anders ist die Situation
bei Strukturen, die im wesentlichen durch Gravitationskräfte bestimmt
werden, wie z.B. Planeten, die um einen Zentralstern kreisen. Da ihre Bahnen
nur von der Gravitationskraft (und natürlich auch den beteiligten
Massen) festgelegt werden, müsste sich der Bahnradius r im Einklang
mit Expansion des Universums mit fortschreitender Zeit vergrößern.
Ob dies in einer Welt, die der KZH gehorcht, wirklich so ist, soll nachstehend
überprüft werden.
Bild 12: Expandierende lokale Strukturen
im Kosmos
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