Bild 15: Globales System der Tiefseespalten
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Neuerdings werden allerdings Zweifel
laut, ob die Plattentektonik wirklich alle geophysikalischen Phänomene
erklären kann [33]. So müsste z. B. der afrikanische Kontinent
zwischen zwei Subduktionszonen aus dem Atlantischen und dem Indischen Ozean
eingespannt sein, was jedoch von der Beobachtung widerlegt wird. [33],
S. 19: „Statt aber im irdischen Schraubstock zu ächzen, passiert
das Gegenteil: Afrika macht sich breit und beginnt sich entlang der ostafrikanischen
Gräben zu teilen. Im Osten lösen sich entlang mehrerer Bruchzonen
große Kontinentsplitter ab.“Auch für die Tatsache, dass
Erdbeben nicht nur an den Plattenrändern, sondern auch inmitten von
Kontinentalschollen auftreten, hat die Plattentektonik keine befriedigende
Erklärung. Wahrscheinlich wurde das heutige Antlitz unserer Erde von
beiden Prozessen geprägt, von der Plattentektonik, deren Ursache die
genannten Konvektionsströme sind und von der Erdexpansion, deren Motor
die mit der Zeit abnehmende Schwerkraft ist.
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