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7.  Zusammenfassung

Vorgestellt wird ein neues kosmologisches Weltmodell – die „Kosmische Zeit-Hypothese“ (KZH). Sie stützt sich auf drei, heute mehrheitlich akzeptierte Axiome:
I. Die Lichtgeschwindigkeit ist eine universelle Naturkonstante.
II. Die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) gilt für das gesamte Universum.
III. Das Universum spannt, über große Distanzen gemittelt, einen flachen (euklidischen) Raum auf.
Darauf basierend ergibt sich die KZH zwingend aus den Feldgleichungen der ART, wenn darin der frei wählbare Zeitparameter so festgelegt wird, dass der Zeittakt sich im gleichen Maße verlangsamt wie die Expansionsgeschwindigkeit des Universums.
Die KZH besticht nicht nur durch ihre innere Konsistenz und Einfachheit, sie vermittelt auch überraschende Erkenntnisse mit weitreichenden Konsequenzen für unser physikalisches Weltbild, insbesondere für die Kosmologie und die Elementarteilchenphysik.

Ihre wichtigsten Ergebnisse:

- Es besteht weitgehende Übereinstimmung mit dem Standardmodell der Kosmologie – der Urknalltheorie -, wenn man als Zeitparameter die Newton-Einsteinsche Zeit t verwendet. Die KZH löst auf elegante Weise die Hauptprobleme der Urknalltheorie (Problem des Horizontes, der Galaxienbildung der Flachheit und des Weltalters) ohne das inflationäre Modell bemühen zu müssen.
- Abweichend von der heute gültigen Physik ergeben sich nach der KZH:
a) Die Gravitationskonstante G ist in Wahrheit nicht konstant, sondern eine mit der Zeit abnehmende Größe (G ~ t -2/3).
b) Immer und überall im Universum entsteht kontinuierlich Materie  (M ~ t 2/3, GM = konst.).
c) Das Universum expandiert mit Lichtgeschwindigkeit   , wobei c stets als konstante Größe gemessen wird
(cDt = konst, Dt ~ t 1/3).
- Die KZH postuliert eine kosmische Zeit t, die mit der Newtonschen Zeit t durch dieselbe Transformationsfunktion (t~ t 2/3, Dt/Dt~ t -1/3) verknüpft ist wie die realen (in gravitativer Wechselwirkung stehenden) „Inertialsysteme“ mit den idealisierten (kräftefreien) Inertialsystemen der Newton-Einsteinschen Physik.
- Die Basisbegriffe unserer physikalischen Welt: Raum (R), Materie (M) und Zeit (t), sind durch die KZH auf die denkbar einfachste Weise miteinander verknüpft (t~ R~ M~ t 2/3).
- Die kosmische Zeit t rückt den Urknall in unendlich ferne Vergangenheit. Danach wäre das Universum, in seiner „Eigenzeit“ gemessen, unendlich alt (Dt/Dt ~ t -1/3).
- Die KZH steht im Einklang mit der sog. Supersymmetrie-Theorie, die postuliert, dass zur Planck-Zeit (tPL = 10 -43s nach dem Urknall) alle Naturkräfte identisch waren.
 
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