41

 
 

Der KZH zufolge war die Gravitationskraft zur Planck-Zeit gleich groß und hatte die gleiche Reichweite wie die starke Kernkraft heute. Seit das Universum existiert, gilt der Erhaltungssatz: „Das Produkt aus Reichweite und Stärke der Gravitationskraft ist konstant und stets gleich groß wie das der starken Kraft“.
- Die KZH löst das Problem der kosmologischen Konstante. Sie erklärt, warum zwischen der aus der Elementarteilchenphysik hervorgehenden Energiedichte des Vakuums, die man mit der kosmologischen Konstante in Verbindung bringt, und der Beobachtung die riesige Diskrepanz von 120 Größenordnungen (10 120) klafft, die von manchen Physikern als ein grundlegendes Problem angesehen wird. Nach der KZH ist die kosmologische Konstante nicht Ursache für eine die Expansion des Universums beschleunigende „fünfte Naturkraft“, sondern sie liefert – ebenso wie Materie und Strahlung – einen Beitrag zum Gesamt-Schwerkraftfeld im Universum. Außerdem ist ihr Zahlenwert nicht konstant, sondern nimmt mit der Zeit ab
~ t -4/3
Die von Einstein eingeführte und später von ihm wieder verworfene kosmologische Konstante besteht in ihrer ursprünglichen Bedeutung nicht!
Die KZH harmoniert mit der von Paul Dirac aufgestellten „Große Zahlen-Hypothese“, wonach die Gravitationskonstante eine mit der Zeit abnehmende Größe ist, und sie stützt damit auch die von Pascual Jordan entwickelte Theorie der Erdexpansion, die eine elegante und überzeugende Erklärung für viele geophysikalische Erscheinungen liefert.
- Die KZH erklärt auf einfache und natürliche Weise einige Phänomene der beobachtenden Astronomie:
a) Die bis zu den Grenzen des sichtbaren Universums existierende flache Raumzeit.
b) Die beobachtbare kontinuierliche Neubildung von Sternen und Galaxien überall im Kosmos (M ~ t 2/3).
c) Die Tatsache, dass wir im Weltall weniger Materie sehen als für eine flache Raumzeit erforderlich wäre (M ~ t 2/3).
d) Die aus Beobachtungen folgende zeitliche Abnahme der d) Sternentstehungsrate   .
e) Die aus Messungen sich ergebende Diskrepanz zwischen Entfernung  und Rotverschiebung von Typ la-Supernovae in fernen Galaxien.
f) Die Diskrepanz zwischen der Zunahme der Tageslänge und der Abstandsvergrößerung Erde – Mond.
- Das Besondere an der KZH ist, dass sie zwei Gesichter hat. Das eine erscheint, wenn man sie durch die t-Zeit-Brille betrachtet, das andere (wahre) Gesicht erkennt man erst durch die Brille der t-Zeit. Dies führt zu der paradoxen Situation, dass sowohl die Urknall-Theorie in ihren Grundzügen mit der KZH übereinstimmt (t-Zeit), als auch die Steady-State-Theorie, die einmal der erbittertste Konkurrent der Urknalltheorie war (t-Zeit).



 
41