Der KZH zufolge war die Gravitationskraft
zur Planck-Zeit gleich groß und hatte die gleiche Reichweite wie
die starke Kernkraft heute. Seit das Universum existiert, gilt der Erhaltungssatz:
„Das Produkt aus Reichweite und Stärke der Gravitationskraft ist konstant
und stets gleich groß wie das der starken Kraft“.
- Die KZH löst das Problem
der kosmologischen Konstante. Sie erklärt, warum zwischen der aus
der Elementarteilchenphysik hervorgehenden Energiedichte des Vakuums, die
man mit der kosmologischen Konstante in Verbindung bringt, und der Beobachtung
die riesige Diskrepanz von 120 Größenordnungen (10
120) klafft, die von manchen Physikern als ein grundlegendes
Problem angesehen wird. Nach der KZH ist die kosmologische Konstante nicht
Ursache für eine die Expansion des Universums beschleunigende „fünfte
Naturkraft“, sondern sie liefert – ebenso wie Materie und Strahlung – einen
Beitrag zum Gesamt-Schwerkraftfeld im Universum. Außerdem ist ihr
Zahlenwert nicht konstant, sondern nimmt mit der Zeit ab
~ t
-4/3
Die von Einstein eingeführte
und später von ihm wieder verworfene kosmologische Konstante besteht
in ihrer ursprünglichen Bedeutung nicht!
Die KZH harmoniert mit der von Paul
Dirac aufgestellten „Große Zahlen-Hypothese“, wonach die Gravitationskonstante
eine mit der Zeit abnehmende Größe ist, und sie stützt
damit auch die von Pascual Jordan entwickelte Theorie der Erdexpansion,
die eine elegante und überzeugende Erklärung für viele geophysikalische
Erscheinungen liefert.
- Die KZH erklärt auf einfache
und natürliche Weise einige Phänomene der beobachtenden Astronomie:
a) Die bis zu den Grenzen des sichtbaren
Universums existierende flache Raumzeit.
b) Die beobachtbare kontinuierliche
Neubildung von Sternen und Galaxien überall im Kosmos (M ~ t
2/3).
c) Die Tatsache, dass wir im Weltall
weniger Materie sehen als für eine flache Raumzeit erforderlich wäre
(M ~ t 2/3).
d) Die aus Beobachtungen folgende
zeitliche Abnahme der d) Sternentstehungsrate
.
e) Die aus Messungen sich ergebende
Diskrepanz zwischen Entfernung und Rotverschiebung von Typ la-Supernovae
in fernen Galaxien.
f) Die Diskrepanz zwischen der Zunahme
der Tageslänge und der Abstandsvergrößerung Erde – Mond.
- Das Besondere an der KZH ist,
dass sie zwei Gesichter hat. Das eine erscheint, wenn man sie durch die
t-Zeit-Brille betrachtet, das andere (wahre) Gesicht erkennt man erst durch
die Brille der t-Zeit.
Dies führt zu der paradoxen Situation, dass sowohl die Urknall-Theorie
in ihren Grundzügen mit der KZH übereinstimmt (t-Zeit), als auch
die Steady-State-Theorie, die einmal der erbittertste Konkurrent der Urknalltheorie
war (t-Zeit).
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