45
Die virtuellen Teilchen erzeugen somit einen Druck von
                     (38)
bzw.
                  (39)
(37) in (39) eingesetzt ergibt
            (40)
Mit V ~ r 3 und dV ~ r 2dr erhält man schließlich
        (41)
Nimmt man an, dass das Universum einen euklidischen (ebenen) Raum aufspannt und großräumig homogen und isotrop ist,dann gilt für den gesamten Weltraum wegen R ~ r und M ~ m:
                (42)
Wie zu erwarten war, stimmt dieses Ergebnis - es setzt einen ebenen Raum voraus, der mit einem "virtuellen" Medium ausgefüllt ist- überein mit Gl. (7), die aus den Feldgleichungen der ART abgeleitet wurde.
Dieses "virtuelle" Medium könnte man auch als modernen Äther bezeichnen, der im Gegensatz zum Äther aus der vorrelativistischen Zeit mit der SRT verträglich ist.

Anhang IV   (siehe auch [14])

 Aus dem Energieerhaltungssatz
E = M(t) c 2 (t) = konst.          (43)
       (44)
Hierin ist der Gradient   positiv, da die „materielle Energie“ mit fortschreitender Zeit zunimmt (Gl. 9). Der dafür notwendige Energiebeitrag wird freigesetzt durch die zeitlich abnehmende Lichtgeschwindigkeit  . Welcher Anteil von der gesamten materiellen Energie M im Vakuum (= gravitativer Raum) verborgen ist, kann durch eine einfache Betrachtungsweise, quantifiziert werden. Mit Hilfe eines idealisierten Modells vom Universum, in dem alle „Materieklümpchen“ homogen verteilt sind und mit abstandsproportionaler Geschwindigkeit radial nach außen fliegen ohne sich gegenseitig zu behindern, lässt sich der Zeitgradient   für die gravitativ gebundene Raumenergie bestimmen (Bild 18). Für eine Kugelschale mit Radius r und Dicke ds beträgt die Energie, welche durch die verzögerte Expansion der in der Kugelschale enthaltenen Materie in der Zeit dt entzogen wird.
d(dE v ) = dF ds                 (45)
 Genau dieser Energiebetrag wird verbraucht, um den gravitativen Raum zu vergrößern( siehe auch Bild 18 auf S. 46).
 
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