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Dass die Newtonsche Zeit notwendigerweise flexibilisiert werden muss, wenn man das Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit konsequent anwendet, hat Einstein schon 1905 in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) überzeugend dargelegt. Rätselhaft bleibt, warum er die in der SRT so klar formulierten Zusammenhänge nicht folgerichtig auch auf die ART übertragen hat. Vermutlich lag es daran, dass damals noch niemand wissen konnte, wie das Raum- Zeit- Kontinuum wirklich beschaffen ist. Ist es positiv oder negativ gekrümmt oder flach? Nun ist aber die Zeitmetrik entscheidend von der Krümmung bzw. dem Verzögerungsparameter q der kosmischen Expansion abhängig. Für ein (hypothetisch) mit konstanter Geschwindigkeit expandierendes Universum (Bild 2, Grenzfall I, q = 0) wäre z. B. die Newtonsche Zeit identisch mit der kosmischen Zeit [9].

Bild 4: Erläuterung der kosmischen Zeit.
Mit zunehmendem Verzögerungsparameter q wird der Unterschied zwischen der kosmischen  und der Newtonschen Zeit immer größer. Für ein flaches Universum ( Bild 2, Grenzfall III, q = 1/2 hinkt die kosmische Zeit dere Newtonschen Zeit um
1 Millisekunde pro Jahr hinterher. Die "normale Physik" ändert sich also nicht, wenn wir die Newtonsche durch die kosmische Zeit ersetzen.
 
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