4.3 Kontinuierliche Materieerzeugung
M ~ R ~ t 2/3 ®
r ~ t -2 (7)
Abweichend von (7) geht das Standardmodell
der Kosmologie (Urknalltheorie + inflationäres Modell) davon aus,
dass die gesamte Materie schon im sehr frühen Universum entstand und
seither konstant blieb ( M ~ R-3 ).
Diese These stimmt aber weder mit
der Beobachtung überein [18], noch kann sie die erstaunlich stabile
Expansion des Universums erklären, die seit 15 Mrd. Jahren auf des
Messers Schneide balanciert, die entscheidet, ob es wieder in sich zusammenstürzt,
oder eine galoppierende Expansion erlebt, in der sich weder Materiekonzentrationen,
geschweige denn Lebewesen, die über den Kosmos nachdenken, hätten
entwickeln können. Interessanterweise findet man in der Literatur
mehrere, von seriösen Wissenschaftlern erarbeitete Hypothesen, die
mit der in (7) formulierten Beziehung übereinstimmen.
Nach J. E. Charon "erzwingt" das
Gesetz von der Erhaltung der Gesamtenergie des Universums [19], S. 212:
"die
spontane Bildung von Materieteilchen, und zwar zu jedem gegebenen Zeitpunkt
in mehr oder weniger dem gleichen Ausmaß an allen Orten des Universums
zugleich." Und weiter sagt er [19], S. 210/211: "Es zeigt sich nun,
dass mit zunehmender Ausdehnung (des Universums) die kosmologische
Dichte abnimmt, und zwar umgekehrt proportional zum Quadrat des Radius
r", Aussagen also, die mit (7) übereinstimmen. H. J. Fahr leitet,
gestützt auf ein Gedankenexperiment, das schon 1921 von Thirring veröffentlicht
wurde, ebenfalls die in (7) formulierte Proportionalität ab, nämlich
[20], S. 206:
"dass mit einer Verdoppelung
der metrischen Abstände im Weltall auch eine Verdoppelung der effektiven
Weltmasse einhergehen sollte."
Aufgrund sorgfältiger astronomischer
Beobachtungen kommt Halton Arp zu dem Ergebnis, dass keine entfernungsabhängige
Altersstruktur der Galaxien existiert, wie sie die Urknalltheorie fordert,
sondern Galaxien und Sterne sich immer und überall im Kosmos
neu bilden. Sogar in unserer kosmischen Nachbarschaft glaubt man, eine
junge Protogalaxie gefunden zu haben, die noch nicht einmal begonnen hat,
massive Sterne zu bilden [20]. Der konventionellen Theorie zufolge müsste
es im Weltraum also noch große Mengen von diffus verteiltem Wasserstoffgas
geben [18], S. 120: "Aber Objekte, die hauptsächlich aus unkondensiertem
Wasserstoff bestehen, werden einfach nicht gefunden."
Halton Arp glaubt deshalb, dass
der Urknall keine haltbare Theorie mehr darstellt und ersetzt werden muss
durch die fortgesetzte Erschaffung (continuous creation) von Materie.
Wie man sieht, stimmen alle in den
obigen Zitaten vorgestellten Erkenntnisse mit der KZH überein.
Es wäre deshalb unseriös,
diese Aussagen lediglich als intellektuelle Spielereien zu betrachten,
was viele der etablierten Wissenschaftler bisher offensichtlich taten.
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