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Die Einsteinsche Zeitdilatation gemäß Bild 5a ist inzwischen experimentell glänzend bestätigt worden.
Keine experimentelle Bestätigung kann es naturgemäß für eine vom Weltalter abhängige Zeitdilatation geben, weil eine Theorie, die solche Messungen verlangt, bisher nicht existiert hat.
Außerdem ist es fraglich, ob eine direkte experimentelle Bestätigung der KZH überhaupt möglich ist, wenn man davon ausgehen muss, dass alle Uhren nicht die Newtonsche, sondern die kosmische Zeit messen [9]. Wenn überhaupt, dann gelingt wahrscheinlich nur ein indirekter empirischer Beweis für die Richtigkeit der KZH.

4.3 Kontinuierliche Materieerzeugung

M ~ R ~ t 2/3 ® r ~ t -2         (7)
Abweichend von (7) geht das Standardmodell der Kosmologie (Urknalltheorie + inflationäres Modell) davon aus, dass die gesamte Materie schon im sehr frühen Universum entstand und seither konstant blieb ( M ~ R-3 ).
Diese These stimmt aber weder mit der Beobachtung überein [18], noch kann sie die erstaunlich stabile Expansion des Universums erklären, die seit 15 Mrd. Jahren auf des Messers Schneide balanciert, die entscheidet, ob es wieder in sich zusammenstürzt, oder eine galoppierende Expansion erlebt, in der sich weder Materiekonzentrationen, geschweige denn Lebewesen, die über den Kosmos nachdenken, hätten entwickeln können. Interessanterweise findet man in der Literatur mehrere, von seriösen Wissenschaftlern erarbeitete Hypothesen, die mit der in (7) formulierten Beziehung übereinstimmen.
Nach J. E. Charon "erzwingt" das Gesetz von der Erhaltung der Gesamtenergie des Universums [19], S. 212: "die spontane Bildung von Materieteilchen, und zwar zu jedem gegebenen Zeitpunkt in mehr oder weniger dem gleichen Ausmaß an allen Orten des Universums zugleich." Und weiter sagt er [19], S. 210/211: "Es zeigt sich nun, dass mit zunehmender Ausdehnung (des Universums) die kosmologische Dichte abnimmt, und zwar umgekehrt proportional zum Quadrat des Radius r", Aussagen also, die mit (7) übereinstimmen. H. J. Fahr leitet, gestützt auf ein Gedankenexperiment, das schon 1921 von Thirring veröffentlicht wurde, ebenfalls die in (7) formulierte Proportionalität ab, nämlich [20], S. 206:
"dass mit einer Verdoppelung der metrischen Abstände im Weltall auch eine Verdoppelung der effektiven Weltmasse einhergehen sollte."
Aufgrund sorgfältiger astronomischer Beobachtungen kommt Halton Arp zu dem Ergebnis, dass keine entfernungsabhängige Altersstruktur der Galaxien existiert, wie sie die Urknalltheorie fordert, sondern Galaxien und Sterne sich  immer und überall im Kosmos neu bilden. Sogar in unserer kosmischen Nachbarschaft glaubt man, eine junge Protogalaxie gefunden zu haben, die noch nicht einmal begonnen hat, massive Sterne zu bilden [20]. Der konventionellen Theorie zufolge müsste es im Weltraum also noch große Mengen von diffus verteiltem Wasserstoffgas geben [18], S. 120: "Aber Objekte, die hauptsächlich aus unkondensiertem Wasserstoff bestehen, werden einfach nicht gefunden."
Halton Arp glaubt deshalb, dass der Urknall keine haltbare Theorie mehr darstellt und ersetzt werden muss durch die fortgesetzte Erschaffung (continuous creation) von Materie.
Wie man sieht, stimmen alle in den obigen Zitaten vorgestellten Erkenntnisse mit der KZH überein.
Es wäre deshalb unseriös, diese Aussagen lediglich als intellektuelle Spielereien zu betrachten, was viele der etablierten Wissenschaftler bisher offensichtlich taten.
 
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