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4.4 Zeitlich abnehmende Gravitationskonstante

G ~ t -2/3 ® GM = konst.        (8)

Auch die Vorstellung einer zeitlich veränderlichen"Gravitationskonstante" ist nicht neu.
Sie wurde schon 1937 von Paul Dirac postuliert [21]. Dirac wunderte sich, dass die Verhältniszahl zwischen der Anziehungskraft eines Elektrons und eines Protons aufgrund ihrer elektrischen Ladung + e und der aufgrund ihrer Massen
me und mp (Fe/FG = e2 /me mp G = N » 1039 ) von gleicher Größenordnung ist wie t1/te = N » 1041  (t1 = R1/c = heutiges Weltalter, te = re/c = Zeit, die das Licht braucht, um die Elementarlänge re zu durchlaufen [22], S. 306.
Während N1 nach der konventionellen Physik konstant ist, misst N die Skala des Universums, und weil sich das Universum ausdehnt, wächst N mit der Zeit. Dirac glaubte nicht, dass die Gleichheit von N » N nur ein Zufall ist, sonder vermutete, dass sich dahinter ein grundlegender physikalischer Zusammenhang verbirgt. Damit N1 stets gleich N2 wird, entwickelte er die "Große Zahlen- Hypothese", die eine mit der Zeit abnehmende "Gravitationskonstante" fordert (G ~ t -1  ).
Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass die "Passgenauigkeit " bei der Dirac- Hypothese relativ grob ist (N1» 10 39  ,
N2 » 10 41 ). Verknüpft man aber - im Gegensatz zu Dirac- nicht die elektrische Kraft Fe , sondern die starke Kernkraft Fs mit der Gravitationskraft FG , dann erhält  man eine verblüffende, absolut exakte Übereinstimmung (N1 = Fs /FG » 1041,
N2 » 10 41  ). Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hinter der Gleichheit N1 = N2 ein grundlegendes Prinzip der Natur verbirgt, erhöht sich durch die KZH ( gegenüber der Dirac- Hypothese) somit ganz beträchtlich, und ein Zufall dürfte damit wohl auszuschließen sein ( siehe nachstehende Tabelle).


Tabelle 1: Große Zahlen- Hypothese nach Dirac und KZH
(tPL = Planck- Zeit, RPL  = Weltradius zur Planck- Zeit = re )
1) Erläuterungen hierzu siehe Bild 8
 
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