G ~ t -2/3 ® GM = konst. (8)
Auch die Vorstellung einer zeitlich
veränderlichen"Gravitationskonstante" ist nicht neu.
Sie wurde schon 1937 von Paul Dirac
postuliert [21]. Dirac wunderte sich, dass die Verhältniszahl zwischen
der Anziehungskraft eines Elektrons und eines Protons aufgrund ihrer elektrischen
Ladung + e und der aufgrund ihrer Massen
me und mp
(Fe/FG = e2 /me
mp
G
= N1 »
1039
) von gleicher Größenordnung ist wie t1/te
=
N2 »
1041 (t1 = R1/c = heutiges Weltalter,
te = re/c = Zeit, die das Licht braucht, um die Elementarlänge
re zu durchlaufen [22], S. 306.
Während N1 nach
der konventionellen Physik konstant ist, misst N2 die
Skala des Universums, und weil sich das Universum ausdehnt, wächst
N2 mit der Zeit. Dirac glaubte nicht, dass die Gleichheit
von N1 » N2
nur ein Zufall ist, sonder vermutete, dass sich dahinter ein grundlegender
physikalischer Zusammenhang verbirgt. Damit N1 stets gleich
N2 wird, entwickelte er die "Große Zahlen- Hypothese",
die eine mit der Zeit abnehmende "Gravitationskonstante" fordert (G ~ t
-1 ).
Bei genauer Betrachtung fällt
auf, dass die "Passgenauigkeit " bei der Dirac- Hypothese relativ grob
ist (N1»
10
39 ,
N2 »
10 41 ). Verknüpft man aber - im Gegensatz zu Dirac- nicht
die elektrische Kraft Fe , sondern die starke Kernkraft Fs
mit der Gravitationskraft FG , dann erhält man eine
verblüffende, absolut exakte Übereinstimmung (N1 =
Fs /FG » 1041,
N2 »
10 41 ). Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hinter der
Gleichheit N1 = N2 ein grundlegendes Prinzip der
Natur verbirgt, erhöht sich durch die KZH ( gegenüber der Dirac-
Hypothese) somit ganz beträchtlich, und ein Zufall dürfte damit
wohl auszuschließen sein ( siehe nachstehende Tabelle).
Tabelle 1: Große Zahlen- Hypothese
nach Dirac und KZH
(tPL = Planck- Zeit,
RPL = Weltradius zur Planck- Zeit = re )
1) Erläuterungen
hierzu siehe Bild 8
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