4.5.2 Das
Problem der Galaxienbildung
Der KZH zufolge (G ~ t -2/3
) war die materieverdichtend wirksame Gravitationskraft im 300000 Jahre
alten Universum, als sich die Materie von der Strahlung- die wir heute
noch als kosmische Hintergrundstrahlung wahrnehmen- entkoppelte, etwa 1000
mal stärker als heute! Außerdem stand dem Universum nach der
KZH in seiner Frühphase viel mehr "individuelle Zeit" zur Verfügung,
um aus kleinsten Inhomogenitäten lokale Verdichtungen zu erzeugen
als nach der klassischen Urknalltheorie.
Die "Ereignisdichte" im frühen
Universum war um ein Vielfaches größer als heute ( Zur Zeit
der Entkopplung der Strahlung von der Materie um den Faktor 40 (!). Vor
allem das "dramatische Anwachsen und Wiedervergehen der Quasarpopulationen
[26],
S. 100 könnte damit eine einfache Erklärung finden, weil damals
die Zeitdehnung besonders groß war. Wie man sieht, kann die KZH die
von uns heute beobachtbare klumpige Materieverteilung im Kosmos viel plausibler
erklären als alle sonstigen theoretischen Modelle, mit denen dieses
bisher versucht wurde.
|
|
|
|
|
|