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Das deckt sich übrigens auch mit
neueren Untersuchungen von Overduin, Wesson und Bowyer über das Verhalten
der Vakuumenergiedichte im expandierenden Universum. [32], S. 135: "Sie
kommen zu der Vorstellung, dass das Vakuum bei der Expansion einen Zerfall
erleidet, und dass sich die Vakuumenergiedichte im expandierenden Kosmos
systematisch mit der Weltzeit verringert."
Wenn man nun die Vakuumenergiedichte
zur Planck- Zeit (t PL » 10
-43 s) berechnet (die konventionelle Methode schneidet an dieser
Stelle die divergierende Reihe ab) und diese ins Verhältnis setzt
zur heutigen Vakuumenergiedichte, (t1 »
10 17 s), so erhält man nach der KZH das erstaunliche Ergebnis:
eVPL
/eV
1 » 10
120 (die genaue Rechnung mit tPL = 5,4 .
10 -44 s und
t1 = 4,7 .
10
17 s ergibt einen etwas größeren Wert, nämlich eVPL
/eV
1 » 10
122 ).
Auch für die kosmologische
Konstante ergibt sich nach der KZH ein Zahlenwert, der mit der Beobachtung
übereinstimmt [9]:
L = 1/4R
2 »
10 -53 m -2 (R »
1,5 .
10 26 m).
Auch Larry Abbott kommt zu dem gleichen
Ergebnis [30], S. 96: "Alle Vermessungen stimmen darin überein,
dass bis zu den größten Entfernungen, die für Astronomen
zugänglich sind- etwa 10 Milliarden Lichtjahre oder 10 23
Kilometer - keine Anzeichen für irgendwelche Verzerrungen der Raumzeit
aufgrund einer nicht verschwindenden kosmologischen Konstante existieren.
Daraus folgt, dass die kosmologische Konstante kleiner als 1/(10 23
Kilometer)2 = 10 -52 m2 sein muss."
Arthur Eddington, der einmal sagte
[14]: "Ich bin ein Detektiv auf der Suche nach einem Verbrecher- der
kosmologischen Konstante. Ich weiß, dass es ihn gibt, aber ich weiß
nicht, wie er aussieht", wäre über das hier vorgestellte
"Fahndungsergebnis" sicher überrascht gewesen.
Am Beispiel der kosmologischen Konstrante
wird übrigens deutlich, auf welche Irrwege die Physik geraten kann,
wenn sie sich auf rein mathematische Formalismen stützt. Einstein
hat die kosmologische Konstante L einst
eingeführt, weil sie für die Stabilisierung des von ihm postulierten
statischen Universums notwendig erschien und weil sie aus der Sicht der
ART nicht verboten war. Eine auf ein grundlegendes Prinzip sich stützende
physikalische Notwendigkeit dafür gab es nicht.
Nachdem durch Arbeiten von Friedmann
und die Entdeckung der Rotverschiebung durch Hubble nachgewiesen war, dass
das Universum nicht statisch ist, sondern expandiert, distanzierte sich
Einstein wieder von deiner ad hoc- Entscheidung, weil sie zu einer Verkomplizierung
seiner Theorie führte [10], S. 10: "welche deren logische Einfachheit
bedenklich minderte."
Seine Meinung war außerdem
[10], S. 126: "Würde die Hubble- Expansion bei der Aufstellung
der Allgemeinen Relativitätdtheorie bereits entdeckt gewesen sein,
so wäre es nie zur Einführung des kosmologischen Gliedes gekommen.
Es scheint nun à posteriori umso ungerechtfertigter, ein solches
Glied in die Feldgleichungen einzuführen, als dessen Einführung
seine einzige ursprünglicheExistenzberechtigung- zu einer natürlichen
Lösung des kosmologischen Problems zu führen- einbüßt."
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