Aufgrund von Messungen des Hubble-
Weltraumteleskops gibt es an der Grenze des beobachtbaren Universums mindestens
zehn mal so viele lichtschwache Galaxien wie in unserem kosmischen Umfeld
[38]:
"Im frühen Universum wimmelte
es nur so von überdurchschnittich blauen Galaxien mit auffällig
starken Emissionslinien. Daraus lässt sich schließen, dass sie
viel schneller Sterne bildeten als heutige Galaxien, denn nur eine umfangreiche
Population sehr heisser Sterne vermag das Gas innerhalb des Systems so
stark zum Leuchten anzuregen. Solch heiße Sterne existieren nur für
die relativ kurze Dauer von einigen Millionen Jahren, müssen also
damals unablässig neu gebildet worden sein."
Diese, aus der Beobachtung sich
ergebende, hohe Sternentsthungsrate im frühen Universum würde
mit der KZH, die ebenfalls in der Vergangenheit eine größere
Materieentstehungsrate fordert als heute (M ~ t 2/3 ),
~ t-1/3 ), im Einklang stehen.
Auch die aud heutiger Sicht kurze
Lebensdauer der Sterne im frühen Universum würde der KZH entgegen
kommen, weil damals die Eigenzeit t
(kosmische Zeit) gegenüber der Jetztzeit gedehnt war (Dt/Dt
~ t-1/3 ).
5.5 Diskrepanz zwischen Entfernung und Rotverschiebung von Ia Supernovae in fernen Galaxien
Unter dem Titel "Revolution in der
Kosmologie" wurde kürzlich ein etwas skurriles Bild von der Entwicklung
des Universums vorgestellt, das auf einer Vermessung der Raumzeit mittels
sogenannter Ia Supernovae basiert [40], S. 38 ff:
"Der Befund: Das Universum expandierte
vor einigen Jahrmilliarden langsamer als heute. Die Expansion nimmt folglich
zu- entgegen der bisherigen Annahme.
Die Beobachtung: Den entscheidenden
Hinweis auf die erhöhte Expansionsrate des Kosmos liefern Supernovae
in fernen Galaxien, deren beobachtete Maximalhelligkeit ein Maß für
ihre Entfernung ist."
Demnach müssten die beobachteten
Supernovae weiter entfernt sein als es ihre Rotverschiebungen nahe legen
bzw. geringere Rotverschiebungen haben als ihrer Entfernung entspricht.
Die Kosmologen schlossen daraus
auf eine beschleunigte Expansion des Universums, deren Ursache eine kosmologische
Konmstante L
> 0 sein soll.
Auch für dieses Phänomen
liefert die KZH eine viel einfachere und überzeugendere Erklärung:
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