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Erstaunlicherweise lässt die ART offen, welcher Zeitparameter zu verwenden ist [11], S. 225:
"Die Gesetze der ART sind unabhängig von der Parametrisierung der Zeit."
Diesen Freiheitsgrad gilt es für zusätzliche Lösungsvarianten der Feldgleichungen zu nutzen, auch wenn damit nicht vorhersehbare Risiken verbunden sind: [12], S. 10: "Die Möglichkeit willkürlicher Festsetzungen (des Zeitmaßes) könnte dazu verwendet werden, um der Theorie eine besonders einfache, zweckmäßige und übersichtliche Gestalt zu geben.
Es könnte aber auch sein, dass Festsetzungen an einem so grundlgenden Begriff wie dem der Zeit schwer zu überblickende Konsequenzen für den gesamten Aufbau der Physik haben und dass der Bereich der erkennbaren und erklärbaren Phänomene wesentlich von diesen Festsetzungen abhängt."
Wie in [9] schlüssig dargelegt wird, verlangt die "Kosmische Zeit- Hypothese" (KZH), dass wir beide im Zitat genannten Konsequenzen zu akzeptieren haben. Einerseits erlaubt die KZH, dass wir unsere Theorien vom Universum auf beeindruckende Weise vereinfachen können, andererseits zwingt sie uns dazu, unser gesamtes physikalisches Weltbild in Frage stellen zu müssen.
Durch Umformen von Gl. (2) erhält man:
                 (3)
(G = Gravitationskonstante, M = Gesamtmasse des Universums, R = Radius des Universums, c= Vakuumlichtgeschwindigkeit)
Als logische Konsequenz daraus ergeben sich die in Bild 3 dargestellten Abhängigkeiten [9].
Der Gravitationsdruck im Erdkörper wird danach immer geringer:
G » t-2/3, was zur Ausdehnung der Erde führen muss.

4. Vergleich der KZH mit dem aktuellen Wissensstand

Für die Mehrzahl der etablierten Wissenschaftler dürften die in Bild 3 zusammengefassten Ergebnisse zumindest provozierend, wenn nicht gar unakzeptabel sein. Sieht man sich aber in der Literatur der letzten Jahrzehnte um, so stellt man mit Erstaunen fest, dass manche der hier vorgestellten Ergebnisse gar nicht so neu sind. Es gibt eine ganze Reihe von interessanten Beobachtungen und theoretischen Überlegungen, deren Resultate identisch sind mit denen der KZH.
Der wesentliche Unterschied ist nur, dass die KZH ein in sich konsistentes theoretisches Modell darstellt, wogegen sich die sporadisch in der Literatur zu findeden Ergebnisse meistens auf Einzelphänomene beschränken.
Vor allem die Tatsache, dass die KZH für so fundamentale Probleme der Physik wie das Rätsel der kosmologischen Konstante und die Vereinheitlichung der Naturkräfte überraschende Lösungen anbietet, wofür die etablierte Physik noch nicht einmal Ansätze einer wissenschaftlich fundierten Lösung im Visier hat, sollte Grund genug sein, sich mit ihr näher zu beschäftigen. Nachstehend werden die einzelnen Ergebnisse der KZH erläutert und mit dem aktuellen Wissensstand verglichen.
 
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