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Damit wir die in (4) formulierte Lichtgeschwindigkeit  stets als konstante Größe messen, muss der Zeittakt in der Vergangenheit kürzer gewesen sein und in der Zukunft länger werden, und zwar gemäß der Beziehung
Dt ~ t1/3 bzw. cDt = konst.        (5)
Interessant ist, dass eine zeitlich veränderliche Lichtgeschwindigkeit neuerdings auch von anderen Wissenschaftlern in Erwägung gezogen wird. Andreas Albrecht von der University of California in Davis, John Barrow von der Universität Cambridge und Joao Magueijo vom Imperial College in London haben vor kurzem die VSL- Theorie (Varying Speed-of-Light theory) vorgestellt, die ebenfalls eine zeitlich abnehmende Lichtgeschwindigkeit postuliert [15], S. 42:
".... die vielversprechendste und provokanteste Alternative zum Inflationsmodell ist wohl die Theorie der veränderlichen Lichtgeschwindigkeit oder VSL- Theorie."
Allerdings beurteilt man diese Theirie noch mit Skepsis 15], S. 43:
"ob diese Beobachtungen genauer Prüfung standhalten, bleibt abzuwarten; zunächst stellt die VSL-Theorie die Theoretiker vor große Herausforderungen, denn sie rüttelt viel stärker an den Grundfesten der Physik als das Inflationsmodell. Vorläufig ist die VSL- Theorie noch weit davon entfernt, zur etablierten Physik zu gehören.
Sie ist pure Spekulation."
Der KZH zufolge ist die mit der Zeit gemäß (3) abnehmende Lichtgeschwindigkeit jedoch keine Spekulation, sondern eine zwingend aus der ART sich ergebende Konsequenz.
Dass das Universum mit Lichtgeschwindigkeit expandiert, folgt übrigens auch aus der Beobachtung: Die am weitesten entfernten Objekte, die wir mit unseren Teleskopen wahrnehmen können, haben Rotverschiebungen von z » 5,5, bewegen sich also mit mehr als 95% der Lichtgeschwindigkeit von uns fort..

4.2 Die kosmische (absolute?) Zeit

t ~ R ~ M ~ t 2/3         (6)

Nach (6) sind die unsere phasikalische Realität repräsentierenden Basisgrößen (Zeit (t). Raum (R), Materie (M) auf die denkbar einfachste Weise miteinander verknüpft und bilden so ein vernetztes, sich selbst regulierendes System, das sich im Zustand dynamischen Gleichgewichts befindet. Die Existenz einer durch kosmische Vorgänge definierten "absoluten" Zeit wurde erstmals von Ernst Mach, später dann auch noch von anderen Wissenschaftlern in Erwägung gezogen, wie die nachfolgenden Zitate zeigen [12], S. 21 ff: "Wenn durch die Naturgesetze ein Vorgang besonders ausgezeichnet wäre, so könnte man ihn zur Definition eines "absoluten" Zeitmaßes verwenden. Mach hat vermutet, dass als Maß für die absolute Zeit die "Entropie des Weltalls" dienen könnte."
Auch J. Barrow äußerte Zweifel am gängigen Zeitbegriff [16, S. 481:
"Wie können wir wissen, ob es nicht ein grundlegendes Zeitmaß gibt, das mit dem Weltall insgesamt verknüpft ist?"
Paul Davies wird noch konkreter [14], S. 212:
"Kann man nicht die Expansion des Weltalls selbst als Uhr verwenden?"
 
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