(6)
Abweichend von (6) geht das Standardmodell
der Kosmologie (Urknalltheorie + inflationäres Modell) davon aus,
dass die gesamte Materie schon im sehr frühen Universum entstand und
seither konstant blieb ( r ~
R -3 ).
Diese These stimmt aber weder mit
der Beobachtung überein [10], noch kann sie die erstaunlich stabile
Expansion des Universums erklären, die seit 15 Mrd. Jahren auf des
Messers Schneide balanciert, die entscheidet, ob es wieder in sich zusammenstürzt,
oder eine galoppierende Expansion erlebt, in der sich keinerlei materielle
Strukturen hätten entwickeln können. Interessanterweise findet
man in der Literatur mehrere, von seriösen Wissenschaftlern erarbeitete
Hypothesen, die mit der in (6) formulierten Beziehung übereinstimmen.
Nach J. E. Charon "erzwingt" das Gesetz von der Erhaltung der Gesamtenergie
des Universums [11], S. 212: " die spontane Bildung von Materieteilchen,
und zwar zu jedem gegebenen Zeitpunkt in mehr oder weniger dem gleichen
Ausmaß an allen Orten des Universums zugleich." und weiter sagt
er [11], S. 210/211: " Es zeigt sich nun, dass mit zunehmender Ausdehnung
( des Universums) die kosmologische Dichte abnimmt, und zwar umgekehrt
proportional zum Quadrat des Radius r." , Aussagen also, die mit (6)
übereinstimmen.
H. J. Fahr leitet, gestützt
auf ein Gedankenexperiment, das schon 1921 von Thirring veröffentlicht
wurde, ebenfalls die in Beziehung (6) formulierte Proportionalität
ab, nämlich [12], S. 206: " dass mit einer Verdoppelung aller metrischen
Abstände im Weltall auch eine Verdoppelung der effektiven Weltmasse
einhergehen sollte!"
Aufgrund sorgfältiger astronomischer
Beobachtungen kommt Halton Arp zu dem Ergebnis, dass keine entfernungsabhängige
Altersstruktur der Galaxien existiert,
wie sie die Urknalltheorie fordert, sondern Galaxien und Sterne sich immer
und überall im Kosmos neu bilden. Sogar in unserer kosmischen Nachbarschaft
glaubt man, eine junge Protogalaxie gefunden zu haben,
die noch nicht einmal begonnen hat,
massive Sterne zu bilden [12]. Der konventionellen Theorie zufolge müsste
es im Weltraum also noch große Mengen von diffus verteiltem Wasserstoffgas
geben. [10], S. 120: " Aber Objekte, die hauptsächlich aus unkondensiertem
Wasserstoff bestehen, werden einfach nicht gefunden."
Halton Arp glaubt deshalb, dass
der Urknall keine haltbare Theorie mehr darstellt und ersetzt werden muss
durch die
fortgesetzte Erschaffung ( continuous
creation) von Materie. Wie man sieht, stimmen alle in diesen Zitaten vorgestellten
Erkenntnisse mit der KZH überein. Es wäre deshalb unseriös,
diese Aussagen lediglich als intellektuelle Spielerei zu betrachten, was
viele der etablierten Wissenschaftler bisher offensichtlich taten.
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