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Auch die Vorstellung einer zeitlich
veränderlichen "Gravitationskonstante" ist nicht neu.
Sie wurde schon 1937 von Paul Dirac
postuliert [13]. Dirac wunderte sich, dass die Verhältniszahl zwischen
der Anziehungskraft eines Elektrons und eines Protons aufgrund ihrer elektrischen
Ladung ± e und der aufgrund ihrer Massen
me
und mp (Fe/FG
= e2/memp
G = N1 »
10
39)
von gleicher Größenordnung ist wie t1/te
= N2 »
10 41 (t1»
R1/c
= heutiges Weltalter; te = re/c
= Zeit, die das Licht braucht, um die Elementarlänge re
zu durchlaufen [14], S. 306.
Während N1
nach
der konventionellen Physik konstant ist, misst N2
die Skala des Universums, und weil sich das Universum ausdehnt, wächst
N2 mit der Zeit. Dirac glaubte nicht, dass
die Gleichheit N1 »
N2
nur ein Zufall ist, sondern vermutete, dass sich dahinter ein grundlegender
physikalischer Zusammenhang verbirgt. Damit N1
stets gleich N2 wird, entwickelte er die
"Große- Zahlen- Hypothese", die eine mit der Zeit abnehmende "Gravitationskonstante"
(G ~ t -1) fordert.
Bei genauer Betrachtung fällt
auf, dass die "Passgenauigkeit" bei der Dirac- Hypothese relativ grob ist
(N1»
10 39, N2»
10
41).
Verknüpft man aber - im Gegensatz
zu Dirac - nicht die elektrische Kraft Fe,
sondern die starke Kernkraft Fs mit der Gravitationskraft FG,
dann erhält man eine verblüffende, absolut exakte Übereinstimmung
(N1= Fs/FG
»10
41, N2 »
10 41).
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich
hinter der Gleichheit N1 = N2
ein grundlegendes Prinzip der Natur verbirgt, erhöht sich durch die
KZH (gegenüber der Dirac- Hypothese) somit ganz beträchtlich,
und ein Zufall dürfte damit wohl auszuschließen sein
(siehe nachstehende Tabelle).
Tabelle 1: Große Zahlen- Hypothese
nach Dirac und KZH
( tPL=
Planck- Zeit, RPL= Weltradius zur Planckzeit
= re
1) Erläuterungen hierzu siehe
Bild 7
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