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3.4 Zeitlich abnehmende Gravitationskonstante

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Auch die Vorstellung einer zeitlich veränderlichen "Gravitationskonstante" ist nicht neu.
Sie wurde schon 1937 von Paul Dirac postuliert [13]. Dirac wunderte sich, dass die Verhältniszahl zwischen der Anziehungskraft eines Elektrons und eines Protons aufgrund ihrer elektrischen Ladung ± e und der aufgrund ihrer Massen
me und mp  (Fe/FG = e2/memp G = N1 » 10 39) von gleicher Größenordnung ist wie t1/te = N2 » 10 41 (t1» R1/c = heutiges Weltalter; te = re/c = Zeit, die das Licht braucht, um die Elementarlänge re zu durchlaufen [14], S. 306.
Während N1 nach der konventionellen Physik konstant ist, misst N2 die Skala des Universums, und weil sich das Universum ausdehnt, wächst N2 mit der Zeit. Dirac glaubte nicht, dass die Gleichheit N1 » N2 nur ein Zufall ist, sondern vermutete, dass sich dahinter ein grundlegender physikalischer Zusammenhang verbirgt. Damit N1 stets gleich N2 wird, entwickelte er die "Große- Zahlen- Hypothese", die eine mit der Zeit abnehmende "Gravitationskonstante" (G ~ t -1) fordert.
Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass die "Passgenauigkeit" bei der Dirac- Hypothese relativ grob ist (N1» 10 39, N2» 10 41).
Verknüpft man aber - im Gegensatz zu Dirac - nicht die elektrische Kraft Fe, sondern die starke Kernkraft Fs mit der Gravitationskraft FG, dann erhält man eine verblüffende, absolut exakte Übereinstimmung (N1= Fs/FG »10 41, N2 » 10 41).
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hinter der Gleichheit N1 = N2 ein grundlegendes Prinzip der Natur verbirgt, erhöht sich durch die KZH (gegenüber der Dirac- Hypothese) somit ganz beträchtlich, und ein Zufall dürfte damit wohl auszuschließen sein
(siehe nachstehende Tabelle).

Tabelle 1: Große Zahlen- Hypothese nach Dirac und KZH
( tPL= Planck- Zeit, RPL= Weltradius zur Planckzeit = re
1) Erläuterungen hierzu siehe Bild 7
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