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Inzwischen wurde die Dirac- Hypothese durch Messungen widerlegt [9], S. 539/540:
" Bis heute haben wir keine Hinweise darauf, dass die Schwerkraft im Laufe der Zeit schwächer wird.
Die Viking- Missionen zum Mars haben ergeben, dass die Schwerkraft, falls sie sich im Laufe der Geschichte ändert,
während der gesamten 15 Mrd. Jahre langen Geschichte des Weltalls höchstens um 1% geschwankt haben kann.
Das ist ein hundertstel des von Dirac vorausgesagten Wertes."
Wenn also allein die "Gravitationskonstante" eine zeitlich veränderliche Größe wäre, könnte sich das Universum keinesfalls so entwickelt haben, wie wir es heute beobachten. Es ist so, wie es ist, weil auch alle anderen Grundgrößen der Natur von der Zeit (t) abhängig sind.
Insbesondere sollte man bedenken, dass die nach der KZH zu erwartende Schwächung des Gravitationsfeldes infolge einer zeitlich abnehmenden Gravitationskonstante ( G ~ t - 2/3) durch die kontinuierliche Neubildung von Materie kompensiert wird.
Dies sollte bei der Auswertung der von der Viking- Sonde übermittelten Daten berücksichtigt werden.
Möglicherweise ließe sich hier auch ein interessanter Zusammenhang zum "Machschen Prinzip" herstellen.
Letzteres besagt [15], S. 281: ".... dass alle Trägheitskräfte von der Gesamtmenge der Materie im Universum bestimmt werden und ihr proportional sind."
Diese Aussage steht mit der KZH im Einklang ( M ~ t 2/3, G ~ t - 2/3, G M = konst.), vorausgesetzt, man hält an der Identität von träger und schwerer Masse fest.
Anmerkung:
Gegen die Beziehungen G ~ t - 2/3 und c ~ t - 1/3 könnte  eingewendet werden, dass sie aus einer Theorie (ART) abgeleitet wurden, in der c und G konstant, d. h. zeitunabängig sind. Diese Bedenken lassen sich leicht ausräumen, weil c und G in den Feldgleichungen der ART nicht isoliert auftreten, sondern durch die Kopplungskonstante k = 8p G/c2 = konst. miteinander verknüpft sind. Da aus (3) und(7) ebenfalls G/c2 = konst. folgt, besteht kein Widerspruch zur ART.

3.5 Lösung der Urknalltheorie- Probleme

Die Urknalltheorie hat einige Schwächen, die man teilweise durch das "inflationäre Modell" zu beheben versucht
[16], [4], S. 8 - 11. Wie sich zeigen lässt, löst die KZH die Probleme der Urknalltheorie auf viel elegantere und natürlichere Weise als das Inflationsmodell, das damit seine Existenzberechtigung einbüßt.
Die Frage von J. Magueijo [8], S. 42:
"Könnte der vom Inflationsmodell und seinen Abwandlungen ausgelöste Enthusiasmus einen monströsen Irrtum überdecken?" ist also durchaus berechtigt!
 
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