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Der Mechanismus der EE

In einem von der Gravitationskraft zusammengehaltenen kugelförmigen Körper wie unserer Erde besteht zwischen Radius und Gravitationsdruck der aus Bild 11 hervorgehende Zusammenhang.

Bild 11: Abhängigkeit des Druckes im Erdball  vom Erdradius bei konstanter Erdmasse und G = konst.

Das bedeutet, dass eine durch irgendwelche Ursachen bedingte Volumenvergrößerung bzw. Radienvergrößerung eine überproportionale Druckentlastung bewirkt. Diese Druckentlastung führt zu Phasenänderungen und chemischen Umwandlungen des Erdmaterials, die wiederum eine Volumenvergrößerung auslösen und den Druck weiter überproportional absenken. Es handelt sich hier um einen sich selbst verstärkenden, nicht linear rückgekoppelten physikalischen Prozess, wie er aus der Chaostheorie bekannt ist. Ob ein solcher Prozess gemächlich abläuft oder zur Katastrophe führt, wird von der Druck- Volumenabhängigkeit der verschiedenen Einflussparameter (Stoffwerte aller im Erdkörper enthaltenen Materialien, Chemismus, Phasenumwandlungen und damit zusammenhängende exotherme Prozesse etc.) bestimmt. Wir können annehmen, dass er im Erdinnern zwar unspektakulär, aber wahrscheinlich in Intervallen mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten abläuft.
Dieses belegen auch die Schwankungen in der Rotationsverzögerung der Erde an Hand historischer Aufzeichnung von Sonnenfinsternissen [32], Bild 12 auf S. 29.
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