Erstaunlicherweise lässt die
ART offen, welcher Zeitparameter zu verwenden ist [6], S. 225:
"Die Gesetze der ART sind unabhängig
von der Parametrisierung der Zeit."
Diesen Freiheitsgrad gilt es für
zusätzliche Lösungsvarianten der Feldgleichungen zu nutzen, auch
wenn damit nicht überschaubare Risiken verbunden sind [1], S. 10:
"Die Möglichkeit willkürlicher
Festsetzungen ( des Zeitmaßes) könnte dazu verwendet
werden, um der Theorie eine besonders einfache, zweckmäßige
und übersichtliche Gestalt zu geben. Es könnte aber auch sein,
dass Festsetzungen an einem so grundlegenden Begriff wie dem der Zeit schwer
zu überblickende Konsequenzen für den gesamten Aufbau der Physik
haben und dass der Bereich der erkennbaren und erklärbaren Phänomene
wesentlich von diesen Festsetzungen abhängt."
Wie in [4] schlüssig dargelegt
wird, verlangt die "Kosmische Zeit- Hypothese"( KZH), dass wir beide in
diesem Zitat genannten Konsequenzen zu akzeptieren haben. Einerseits erlaubt
die KZH, dass wir unsere Theorien vom Universum auf beeindruckende Weise
vereinfachen können, andererseits zwingt sie uns dazu, unser gesamtes
physikalisches Weltbild in Frage stellen zu müssen.
Durch Umformen von Gl. (1) erhält
man:
(2)
(G = Gravitationskonstante, M = Gesamtmasse des Universums, R = Radius
des Universums,
c = Vakuumlichtgeschwindigkeit).
Als logische Konsequenz daraus ergeben sich die in Bild 2 auf S. 7
dargestellten Abhängigkeiten [4].
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