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3. Interpretation der Ergebnisse und Vergleich mit dem heutigen Wissensstand

Für die Mehrzahl der etablierten Wissenschaftler dürften die in Bild 2 zusammengefassten Ergebnisse der KZH
zumindest provozierend, wenn nicht gar unakzeptabel sein.
Sieht man sich aber in der Literatur der vergangenen Jahrzehnte um, so stellt man mit Erstaunen fest, dass manche der hier vorgestellten Erkenntnisse gar nicht so neu sind.
Es gibt eine ganze Reihe von interessanten Beobachtungen und theoretischen Überlegungen,deren Resultate identisch sind mit denen der KZH.
Der wesentliche Unterschied ist nur, dass die KZH ein in sich konsistentes theoretisches Modell darstellt, wogegen sich die sporadisch in der Literatur zu findenden Ergebnisse meistens auf Einzelphänomene beschränken.
Vor allem die Tatsache, dass die KZH für so fundamentale Probleme der Physik wie das Rätsel der kosmologischen Konstante
und die Vereinheitlichung der Naturkräfte überraschende Lösungen anbietet, wofür die etablierte Physik noch nicht einmal
Ansätze einer wissenschaftlich fundierten Lösung im Visier hat, sollte Grund genug sein, sich mit ihr näher zu beschäftigen.
Nachstehend werden die einzelnen Ergebnisse der KZH erläutert und mit dem aktuellen Wissensstand verglichen.

3.1 Das Universum expandiert mit Lichtgeschwindigkeit
                (3)
Diese Aussage ist sicherlich die provokativste der KZH. Aber genau sie liefert den Schlüssel, der die Tür zu einem neuen Zeitbegriff - der kosmischen Zeit - öffnet[7]. Unreflektiert betrachtet, verstößt die Beziehung (3) gegen das Einsteinsche Axiom,
dass die Lichtgeschwindigkeit eine universelle Naturkonatante sei. Um jedoch beurteilen zu können, was dieses Axiom eigentlich bedeutet, müssen wir uns zunächst Klarheit über den Begriff "Naturkonstante" verschaffen.
Wir verstehen darunter eine physikalische Größe, die nur empirisch, d. h. durch Messung und nicht mit Hilfe einer Theorie bestimmt werden kann.
Durch die Wahl eines geeigneten Zeitparameters lässt sich die in (3) formulierte Lichtgeschwindigkeit mit dieser Definition
in Einklang bringen oder, wie Einstein es formulierte [5], S. 30:
"Man kann zur Vervollständigung der Zeitdefinition das Prinzip von der Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit benutzen."
 
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