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Damit wir die in(3) formulierte Lichtgeschwindigkeit stets als konstante Größe messen, muss der Zeittakt in der Vergangenheit kürzer gewesen sein und in der Zukunft länger werden, und zwar entsprechend der Beziehung
Dt ~ t 1/3   bzw. c Dt = konst.        (4)
Interessant ist, dass eine zeitlich veränderliche Lichtgeschwindigkeit neuerdings auch von anderen Wissenschaftlern erwogen wird.
Andreas Albrecht von der University of California in Davis, John Barrow von der Universität Cambridge und Joao Magueijo
vom Imperial College in London haben vor kurzem die VSL- Theorie (varying speed- of- light theory) vorgestellt, die ebenfalls
eine zeitlich abnehmende Lichtgeschwindigkeit postuliert [8], S. 42:
".... die vielversprechendste und provokanteste Alternative zum Inflationsmodell ist wohl die Theorie der veränderlichen Lichtgeschwindigkeit oder VSL- Theorie."
Allerdings beurteilt man diese Theorie noch mit Skepsis [8], S. 43:
"Ob diese Beobachtungen genauerer Prüfung standhalten, bleibt abzuwarten; zunächst stellt die VSL- Theorie die Theoretiker vor große Herausforderungen, denn sie rüttelt viel stärker an den Grundfesten der Physik als das Inflationsmodell. Vorläufig ist die VSL- Theorie noch weit davon entfernt, zur etablierten Physik zu gehören.
Sie ist pure Spekulation."
Der KZH zufolge ist eine mit der Zeit abnehmende Lichtgeschwindigkeit gemäß (3) jedoch keine Spekulation, sondern eine zwingend aus der ART sich ergebende Konsequenz. Dass das Universum mit Lichtgeschwindigkeit expandiert, folgt  auch aus der Beobachtung: Die am weitesten entfernten Objekte, die wir mit unseren Teleskopen wahrnehmen können, haben
Rotverschiebungen von z » 5,5, bewegen sich also mit mehr als 95% der Lichtgeschwindigkeit von uns weg.
 
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